Wie wichtig Laienreanimation ist und wie einfach es sein kann, im entscheidenden Moment zu helfen, haben wir bei unserer jüngsten HerzHelden-Multiplikatorenschulung im E.ON-TestingLab unterstützt von E.ON eindrucksvoll erlebt.
Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir zahlreiche Teilnehmer:innen zu HerzHelden-Instruktoren ausgebildet. Ziel ist es, möglichst viele Menschen für das Thema Wiederbelebung zu sensibilisieren und ihnen das nötige Wissen und Selbstvertrauen zu vermitteln, im Notfall zu handeln.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war der persönliche Talk mit unserem Stifter Gerald Asamoah. Er gab Einblicke in seine ganz persönliche Geschichte und machte deutlich, wie wichtig es ist, sich mit dem Thema Herzgesundheit auseinanderzusetzen.
Im Mittelpunkt der Schulung stand jedoch vor allem die praktische Vermittlung von Reanimationswissen. Denn bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Bis professionelle Hilfe eintrifft, können Ersthelfern entscheidend dazu beitragen, die Überlebenschancen eines betroffenen Menschen zu erhöhen. Trotzdem scheuen sich viele Menschen davor, im Notfall zu handeln – häufig aus Unsicherheit oder Angst, etwas falsch zu machen.
Genau hier setzen wir als Gemeinschaftsinitiative HerzHelden an: Wir möchten Menschen befähigen, im Ernstfall nicht wegzuschauen, sondern zu helfen. Unsere ausgebildeten Multiplikatoren geben ihr Wissen nun in ihren Betrieben, Sportvereinen und ihrem persönlichen Umfeld weiter.
Damit aus theoretischem Wissen praktische Handlungssicherheit wird, erhalten die neuen HerzHelden-Multiplikatoren neben der Ausbildung dank E.ON auch eine CPR-Übungspuppe. So können sie die Reanimation realitätsnah trainieren und das Erlernte direkt an andere weitergeben.
Für uns steht fest: Laienreanimation geht uns alle an. Jede und jeder kann in die Situation kommen, dass ein Mensch plötzlich zusammenbricht und auf schnelle Hilfe angewiesen ist. Wer weiß, was zu tun ist, kann einen entscheidenden Unterschied machen.
Mit den HerzHelden wollen wir deshalb eine starke Gemeinschaft von Menschen aufbauen, die Verantwortung übernehmen, Wissen weitergeben und im Notfall handeln können. Denn im Ernstfall zählt nicht, ob man medizinischer Profi ist – sondern dass man anfängt zu helfen.
Ein großes Dankeschön geht neben E.O natürlich auch an: die Knappschaft Kliniken Bottrop GmbH sowie das DRK Essen und Feuerwehr Essen.