Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) haben wir auch in diesem Jahr den Werner Klinner-Preis verliehen und dafür 7.500 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Preis würdigen wir patientennahe wissenschaftliche Publikationen, die sich mit der chirurgischen oder interdisziplinären Behandlung angeborener Herzfehler bei Kindern und Jugendlichen beschäftigen.
In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Dr. med. Linda Grefen, Assistenzärztin in der Herzchirurgischen Klinik und Poliklinik am Klinikum der Universität München und Leiterin des Forschungslabors Tissue Engineering und kardiovaskuläre Medizintechnik.
Ausgezeichnet wurde ihre Studie „Evaluating 3D-printed models for congenital heart disease: impact on parental anxiety and procedural understanding“. Darin untersucht sie, welchen Einfluss 3D-gedruckte Modelle von angeborenen Herzfehlern auf das Verständnis und die Ängste von Eltern haben. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, welchen Mehrwert solche Modelle bieten können: Ergänzend zu den herkömmlichen Informationen helfen die anschaulichen 3D-Modelle Eltern dabei, die komplexe Anatomie des Herzens und die bevorstehende Operation ihres Kindes besser zu verstehen. Gleichzeitig können sie dazu beitragen, Ängste und Unsicherheiten zu reduzieren.
Für uns als Gerald Asamoah Stiftung für herzkranke Kinder ist genau diese Verbindung besonders wichtig: Wissenschaftliche Erkenntnisse sollen nicht nur in der Forschung bleiben, sondern ganz konkret bei den Kindern und ihren Familien ankommen.
Mit dem Werner Klinner-Preis möchten wir gemeinsam mit der DGTHG innovative wissenschaftliche Arbeiten sichtbar machen und fördern, die einen unmittelbaren Nutzen für die Behandlung herzkranker Kinder haben und die Versorgung nachhaltig verbessern können.
Wir gratulieren Linda Grefen herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!