Accra, Kumasi, Mampong: Wir bauen unser Engagement in Ghana aus!

Die Gerald Asamoah Stiftung baut gemeinsam mit kinderherzen die medizinische Versorgung herzkranker Kinder in Ghana weiter aus. Eine gemeinsame Reise in die Ashanti-Region hat wichtige Impulse für die nächsten Schritte geliefert – und gezeigt, wie viel möglich ist, wenn internationale Partnerschaft und lokales Engagement zusammenkommen.

Die Ashanti-Region ist für die Gerald Asamoah Stiftung ein besonderer Ort: Sie ist die Heimat von Gerald Asamoah. Umso bedeutender ist es, dass nun auch dort neue Strukturen für die Versorgung von Kindern mit angeborenen Herzfehlern entstehen sollen.

Kumasi wird neuer Schwerpunkt

Im Mittelpunkt der Reise stand das Komfo Anokye Teaching Hospital in Kumasi, eines der wichtigsten medizinischen Zentren der Region. Gemeinsam mit der Krankenhausleitung und dem Team der Kinderkardiologie wurden die Voraussetzungen für den Aufbau eines modernen Screening- und Herzkatheterprogramms besprochen.

Das Ziel ist klar: Angeborene Herzfehler sollen bei Neugeborenen und Kleinkindern möglichst früh erkannt werden. Denn eine rechtzeitige Diagnose kann entscheidend dafür sein, ob ein Kind die notwendige Behandlung erhält – und damit eine echte Chance auf ein gesundes Leben bekommt.

Mit dem Engagement in Kumasi erweitert die Gerald Asamoah Stiftung gemeinsam mit kinderherzen ihr bestehendes Netzwerk um einen zweiten wichtigen Standort. Bereits seit 2023 unterstützen die Partner die Versorgung herzkranker Kinder am Korle-Bu Teaching Hospital in Accra.

Mampong als Ausgangspunkt für Früherkennung

Ein weiterer wichtiger Besuch führte das Team nach Mampong, der Heimatstadt von Gerald Asamoah. Im dortigen District Hospital zeigte sich ein engagiertes medizinisches Team, das täglich mit begrenzten Ressourcen für die Versorgung der Menschen vor Ort arbeitet.

Das Krankenhaus verfügt über eine Kinderklinik, eine Neugeborenenstation und eine Pflegeschule – und bietet damit gute Voraussetzungen, um künftig eine wichtige Rolle bei der Früherkennung von Herzfehlern zu übernehmen.

Gemeinsam mit den lokalen Partnern soll Mampong zu einer Pilotregion für ein neues Screening-Konzept werden. Kinder könnten dort künftig direkt vor Ort kardiologisch untersucht werden. Werden Auffälligkeiten festgestellt, sollen sie für weiterführende Untersuchungen und eine mögliche Behandlung gezielt nach Kumasi überwiesen werden.

So soll ein Versorgungsweg entstehen, der Früherkennung, Diagnostik und Behandlung miteinander verbindet und Kindern auch in ländlicheren Regionen den Zugang zu spezialisierter Medizin erleichtert.

Ein Netzwerk, das wachsen soll

Die Reise hat nochmals deutlich gemacht, was nachhaltige Hilfe bedeutet: Es geht darum, gemeinsam mit den Menschen vor Ort Strukturen aufzubauen, Wissen weiterzugeben und langfristig funktionierende Versorgungswege zu schaffen.

Auch in Accra geht die Arbeit weiter: Im November 2026 wird erneut ein ehrenamtliches medizinisches Team vom Herzzentrrum Duisburg am Korle-Bu Teaching Hospital im Einsatz sein.

Kumasi, Mampong und Accra – drei Orte, ein gemeinsames Ziel: Kindern mit angeborenen Herzfehlern möglichst früh medizinische Hilfe zukommen zu lassen. Die Gerald Asamoah Stiftung freut sich, diesen Weg gemeinsam mit kinderherzen und den medizinischen Partnern in Ghana weiterzugehen.

Denn jedes gerettete Kinderleben zeigt, warum sich dieser Einsatz lohnt.