1. HERZ-OPERATION FÜR FERMOSI (2017)

    Unser Herzkind Fermosi ist erst 9 Monate alt, sie kommt aus Äthiopien und braucht dringend eine Herz-Operation, um weiterzuleben. Aktuell wird das Mädchen in ihrer Heimat mehrmals pro Woche in das örtliche Krankenhaus gebracht, da sie sehr schnell blau anläuft und sich ihr Gesundheitszustand täglich verschlechtert. Leider kann ihr dort medizinisch nicht ausreichend geholfen werden: Das Kind wird wieder nach Hause geschickt, nachdem man ihr Sauerstoff gegeben hat.

    Wir freuen uns, dass wir dem Deutschen Herzzentrum München eine Spendenzusage für die Behandlung von Fermosi geben konnten und das Kleinkind nun in Kürze am Herzen operiert werden kann.

    Wir danken allen privaten Spenderinnen und Spendern, die uns die Spende an das Herzzentrum ermöglicht haben, sowie der Foundation OrphanHealthcare aus der Schweiz, die die medizinische Behandlung mit einer Spende in Höhe von 4.000 CHF unterstützen! Gerne informieren wir Sie hier über den weiteren Behandlungsverlauf von Fermosi.

    Selbstverständlich stehen wir in engem Kontakt zu den behandelnden Ärzten und der Familie unseres Herzkindes. Bis zu ihrer baldigen stationären Aufnahme im Herzzentrum wünschen wir Fermosi und ihrer Familie von Herzen alles Gute!

  1. HERZ-OPERATION FÜR FATOUMATA (2017)

    Die kleine Fatoumata ist erst ein Jahre alt und kommt aus Guinea. Sie leidet seit ihrer Geburt an diversen komplexen angeborenen Herzfehlern (DORV, VSD, ASD) und hätte ohne eine Herz-Operation nur noch eine sehr geringe Lebenserwartung gehabt. In ihrem Heimatland konnte der Kleinen aufgrund der medizinischen Situation vor Ort nicht mehr geholfen werden, so dass eine Behandlung an einem deutschen Klinikum erforderlich war.

    Dank der Unterstützung des Diakonischen Werks Dortmund konnte Fatoumata in Begleitung ihrer Mutter innerhalb kürzester Zeit ein Visum bekommen und nach Deutschland einreisen. Noch vor dem regulären OP-Termin verschlechterte sich der Zustand des Mädchens derart rapide, dass sie am 02.04.2017 nach einer Katheteruntersuchung in der Asklepios-Klinik in St. Augustin not-operiert werden musste.

    Zunächst war der Zustand des Kindes stabil, dann musste sich Fatoumata aufgrund von Komplikationen einem zweiten chirurgischen Eingriff am Herzen unterziehen.

    Dank der großzügigen Firmenspende von St. Jude Medical GmbH in Höhe von 20.000 € konnten wir die lebensrettende Herz-Operation von Fatoumata, die sich insgesamt auf ca. 37.000 € belief, mit einem Betrag von 16.800 € mitfinanzieren und die ausstehende Summe übernehmen.

    Aktuell befindet sich Fatoumata zur Nachsorge weiterhin in Deutschland und entwickelt sich prächtig. Sie kann mittlerweile feste Nahrung zu sich nehmen und sitzen, krabbeln, klettern und vor allem wieder lachen! Herzlichen Dank an St. Jude Medical GmbH für die Unterstützung und an die Diakonie Dortmund für die liebevolle Betreuung des Kindes!

  1. HERZ-OASE (2017)

    Herz-Mama Henrike Albers, die in ihrer Praxis „Mama & Baby Fitness“ im Raum Düsseldorf Physiotherapie, Pilates und Yoga anbietet, hatte die Idee für unsere Muttertagsaktion:
    Unsere erste „Herz-Oase“, ein Entspannungstag für Mütter eines herzkranken Kindes, fand am 27.05.2017 in Gelsenkirchen statt.

    „Ich bin selbst Herz-Mama und möchte anderen Müttern, die in derselben Situation sind, etwas zurückgeben, ihnen Ruhe, Entspannung und ein Lächeln schenken“, sagte Henrike.

    Neben Yoga, Pilates, einer Faszienmassage und einer entspannenden Traumreise auf eine Südseeinsel, gab es beim gemeinsamen Mittagessen im kleinen Kreis viel Zeit für einen offenen und vertrauensvollen Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen den Mamis.

    Am Schönsten war, dass alle Teilnehmerinnen ihre Alltagssorgen für einige Stunden in den Hintergrund treten lassen konnten und mit einem Lächeln nach Hause gegangen sind!

  1. PRÜFEN – RUFEN – DRÜCKEN (2017)

    Das nationale Aktionsbündnis „Wiederbelebung“ ist eine Informationskampagne, die auf das wichtige Thema „Reanimation“ aufmerksam macht. Gemeinsam mit unserem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie Comedian und Mediziner Eckart von Hirschhausen besuchen wir Schulen, die Reanimationsprojekte durchführen, um ihre Schülerinnen und Schüler zu Lebensrettern auszubilden.

    In Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, setzen wir uns dafür ein, dass mehr Menschen wissen, was im Notfall zu tun ist, denn: Wiederbelebung ist kinderleicht – jeder kann Leben retten! Wichtig ist, überhaupt zu handeln. Und im Ernstfall genügen wenige Schritte: Prüfen – Rufen – Drücken.

    „Wiederbelebung ist einfacher, als viele denken. Jeder von uns kann zum Lebensretter werden“, erklärt Bundesgesundheitsminister Gröhe, der die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen hat.

    Und Eckart von Hirschhausen ergänzt: „Gesundheit entsteht im Miteinander. Je mehr Menschen wissen, wie man erste Hilfe leistet, desto sicherer leben wir alle“.

    Wenn im Notfall sofort mit einer Herdruckmassage begonnen werden würde, könnten in Deutschland jedes Jahr 10.000 Leben gerettet werden. Deshalb möchten wir erreichen, dass Wiederbelebung zur Selbstverständlichkeit wird. Deshalb unsere Bitte: „Zeige auch Du Herz und werde zum Lebensretter!“.

  1. HERZ-OPERATION FÜR ISIOMA (2017)

    Wenn sie groß ist, möchte Isioma Herzchirurgin werden, denn ihr größter Wunsch ist es, anderen Kindern zu helfen. Am 14.03.2017 wurde das siebenjährige Mädchen aus Nigeria, die seit ihrer Geburt an einem schweren Herzfehler litt, am Herzzentrum in Duisburg operiert. Bislang konnte sie nur wenige Meter laufen, dann lief sie blau an.

    „Bei dem Herzfehler handelt es ich um ein sogenanntes Einkammerherz, bei dem die rechte Hauptkammer nicht entwickelt ist“, erklärt der behandelnde Herzchirurg Herr Dr. Scheid. „Sie hat Glück gehabt, dass ein Eingriff noch möglich war“, ergänzt Herr Dr. Krogmann, Chefarzt und Leiter der Klinik, denn in medizinisch gut entwickelten Ländern wird dieser Herzfehler schon kurz nach der Geburt operiert. „Hätte man keine operativen Maßnahmen ergriffen, hätte sie kein langes Leben mehr gehabt. So konnten wir ihr voraussichtlich weitere dreißig bis vierzig Lebensjahre schenken.“

    „Unsere Spendensumme für Isiomas Herz-OP in Höhe von 10.000 € sind ein Teil des Erlöses unserer Gala der Herzen, die Anfang des Jahres stattgefunden hat“, erklärt Gerald Asamoah, der mit Isioma Ball spielt, mit ihr Fußballtricks übt und sie immer wieder zum Lachen bringt. „Es ist sehr schön zu sehen, dass es Isioma wieder so gut geht und sie jetzt wieder lachen kann.“

    Erst vor wenigen Monaten baute das Herzzentrum Duisburg eine eigene herzchirurgische Abteilung auf und verbessert seither nachhaltig die kardiologische Versorgung im Ruhrgebiet.

    „Ich war sehr berührt zu sehen, dass die Menschen hier in Deutschland ein gutes Herz haben und möchte Gerald Asamoah und seiner Stiftung danken, dass sie uns geholfen haben, das Leben meiner Tochter zu retten.“, freut sich Isiomas Vater Hope.

  1. TEAM FÜRS LEBEN – WENN ES UM MEHR ALS EIN SPIEL GEHT (2016)

    Sport hält gesund und schützt das Herz. Dennoch sind auch Sportler/innen nicht vor dem plötzlichen Herztod sicher. Deshalb setzen wir uns mit unserer Kampagne TEAM FÜRS LEBEN – Wenn es um mehr als ein Spiel geht für eine flächendeckende Ausstattung von Defibrillatoren in Sportstätten ein und helfen ihnen dabei herzsicher zu werden.

    Laut Studien ist der plötzliche Herztod immernoch die häufigste Todesursache. Jährlich sind ca. 120.000 Menschen in Deutschland betroffen, viele davon auf dem Fußballplatz. Die Betroffenen sind oft körperlich fit und weisen im Vorfeld keine spürbaren Symptome auf. Ob jung oder alt, es kann jeden treffen: Vereinsmitglieder, Zuschauer, Freunde und Familienangehörige.

    Im Notfall ist schnelle Hilfe überlebenswichtig: Wer einen plötzlichen Herzstillstand erleidet kann nur durch den Einsatz eines Defibrillators und sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen gerettet werden, denn jede Minute ohne Reanimation sinkt die Überlebenschance um ca. 10%.

    Die Bedienung des Defis ist kinderleicht: Eine klare Sprachanleitung führt den Ersthelfer behutsam durch die einzelnen Wiederbelebungsphasen. Der Einsatz des Defibrillators im Notfall ist sowohl für den Betroffenen als auch für den Helfer absolut sicher. Das Gerät gibt den elektrischen Impuls nach einer eindeutigen Analyse des Herzrhythmus ab und nur wenn dieser zwingend erforderlich ist. Man kann also nichts falsch machen – außer man tut nichts.

    Im Rahmen unserer Kampagne TEAM FÜRS LEBEN ermöglichen wir Sportvereinen die Bereitstellung eines Defibrillators vom Weltmarktführer Philips zu Sonderkonditionen und spenden bei Bedarf die Servie-Miete des Defibrillators für bis zu 12 Monate – weil man Herzen nicht im Stich lässt!

    Für eine ausführliche Beratung oder um einen Service- und Förderantrag zu stellen, wenden Sie sich gerne an teamleben@gerald-asamoah-stiftung.de

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  1. TAG DES HERZKRANKEN KINDES – REISE MIT HERZ DURCH DIE TIERWELT (2016)

    Am 05.05.2016 war der offizielle „Tag des herzkranken Kindes“. Zu diesem Anlass haben wir uns ein ganz besonderes Programm für unsere herzkranken Kinder in der Region, ihre Geschwister und Eltern ausgedacht und den Tag gemeinsam mit Gerald Asamoah in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen verbracht: Unter dem Motto „Eine Reise mit Herz durch die Welt der Tiere“ haben wir mit 100 betroffenen Personen einen Ausflug durch verschiedene Kontinente in das Reich der Tiere unternommen!

    Zunächst hat Gerald mit den Herzkindern Tierfutter gebastelt und anschließend an die Affen verfüttert, bevor es mit einem Zoo-Rundgang mit Einblicken hinter die Kulissen weiterging. Bei einem exklusiven humorvollen Besuch des Tierkrankenhauses haben die Herzinder, die aufgrund ihrer Erkrankung selbst regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen ins Krankenhaus müssen, gelacht, gestaunt und viele Fragen gestellt. So denken die Kleinen hoffentlich bei ihrem nächsten Klinikbesuch, dass selbst Elefanten und Löwen mal zum Arzt müssen, wenn es ihnen nicht gut geht.

    Nach dem Zoobesuch haben wir uns bei Kakao, Kaffee und Kuchen in der Ryokan Gastronomie gestärkt. Im Anschluss hielt Herr Prof. Dr. Breuer, Direktor der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Bonn, einen informativer Vortrag zum Thema „Herzkrankheit & Sport“. Für Kinderbetreuung auf dem Drachenlandspielplatz oder beim Kinderschminken und in der Bastelecke war in dieser Zeit gesorgt.

    Zum Abschluss des Tages fand eine Diskussionsrunde mit Gerald Asamoah, Kristina Sophie Grohs und Jutta Schürmann, moderiert von Jeanne von Walter, statt. Kristina Sophie wurde selbst als Kind am Herzen operiert und sprach von ihren Erfahrungen, mit einer sichtbaren Narbe zu leben und der psychologischen Aufarbeitung ihers Herzfehlers. Jutta hat zwei Kinder, eines davon ist unser Herzkind Tino, und weiß, vor welchen Herausforderungen betroffene Eltern und Geschwisterkinder stehen. Wir danken der ZOOM Erlbeniswelt für die unvergessenen Augenblicke und die strahlenden Kinderaugen an diesem besonderen Tag!

  1. BEATMUNGSGERÄT „LEONIE PLUS“, SPENDE (2016)

    Frühchen kommen oft mit einem Herzfehler, dem offenen Ductus arteriosus Botalli, zur Welt und müssen beatmet werden. Die manuelle Regelung des inspiratorischen Sauerstoffs ist oft kompliziert und stellt das medizinische Personal vor besondere Herausforderungen:
    „Wenn Frühgeborene zu wenig oder zu viel Sauerstoff erhalten, hat das negative Folgen für die Entwicklung aller Organsysteme, insbesondere auf das Gehirn und das Herz-Kreislauf-Lungen-System“, so Frau Prof. Dr. Roll, die leitende Ärztin der Frühchenstation des St. Vincenz-Krankenhauses in Datteln.

    Durch das Intensiv-Beatmungsgerät „Leonie Plus“ erfolgt die Sauerstoffzufuhr automatisch und ist präzise auf die Bedürfnisse des frühgeborenen Kindes abgestimmt.

    Wir freuen uns, die Frühchenstation des St. Vincenz-Krankenhauses in Datteln mit einer Spende in Höhe von 7.500 € bei der Finanzierung des „Leonie Plus“-Beatmungsgerätes zu unterstützen und dadurch die medizinische Versorgung der Frühchen und herzkranken Kinder in der Region nachhaltig zu verbessern!

  1. EIN HERZ FÜR KINDERHERZEN (2016)

    St. Jude Medical, eines der führenden Unternehmen in der Medizingerätetechnologie, hat es sich zum Ziel gesetzt, kosteneffiziente medizinische Technologien bereitzustellen, die für Herzpatienten in aller Welt lebensrettend sind und ihre Lebensqualität verbessern. Mit ihrem Projekt „Ein Herz für Kinderherzen“ setzt sich St. Jude gezielt für herzkranke Kinder und ihre Familien ein.

    Wir freuen uns, bei der Kampagne mitwirken zu dürfen und im Bereich pädiatrische Kardiologie gemeinsam vieles zu bewirken, was das Leben der betroffenen Herzkinder nachhaltig verbessert. Ein herzliches Dankeschön an St. Jude Medical für die Spende in Höhe von 20.000 €, mit der wir die Herz-Operation eines herzkranken Kindes finanzieren werden!

  1. HERZ-OPERATION FÜR NING (2015)

    Zusammen mit Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ haben wir Anfang Dezember 2015 die lebensrettende Herz-Operation der kleinen Ning am Deutschen Herzzentrum Berlin finanziert. Die Operationskosten beliefen sich auf 29.175 € und wurden aus Spendengeldern finanziert.

    Ning ist erst 1,5 Jahre und lebt in Kambodscha. Sie leidete an einer Pulmonalatresie mit Ventrikel Septumdefekt, einem schweren angeborenen Herzfehler, und hatte nur noch eine geringe Lebenserwartung. Aufgrund der mangelhaften medizinischen Versorgung konnte das Mädchen nicht in ihrem Heimatland operiert werden.

    Die Behandlung der kleinen Patientin hat die Erwartungen der Ärzte weit übertroffen. Ning hat den schweren Eingriff bestens überstanden und ist nach kürzester Zeit wohlauf in ihr Heimatland zurückgekehrt, wo sie nun ein gesundheitlich unbeschwertes Leben vor sich hat.

    Auch im Namen von Nings Familie: Herzlichen Dank an alle, die mit ihrer Spende zur Finanzierung der lebensrettenden Herzoperation von Ning beigetragen haben!