1. TEAM FÜRS LEBEN – WENN ES UM MEHR ALS EIN SPIEL GEHT (2016)

    Sport hält gesund und schützt das Herz. Dennoch sind auch Sportler/innen nicht vor dem plötzlichen Herztod sicher. Deshalb setzen wir uns mit unserer Kampagne TEAM FÜRS LEBEN – Wenn es um mehr als ein Spiel geht für eine flächendeckende Ausstattung von Defibrillatoren in Sportstätten ein und helfen ihnen dabei herzsicher zu werden.

    Laut Studien ist der plötzliche Herztod immernoch die häufigste Todesursache. Jährlich sind ca. 120.000 Menschen in Deutschland betroffen, viele davon auf dem Fußballplatz. Die Betroffenen sind oft körperlich fit und weisen im Vorfeld keine spürbaren Symptome auf. Ob jung oder alt, es kann jeden treffen: Vereinsmitglieder, Zuschauer, Freunde und Familienangehörige.

    Im Notfall ist schnelle Hilfe überlebenswichtig: Wer einen plötzlichen Herzstillstand erleidet kann nur durch den Einsatz eines Defibrillators und sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen gerettet werden, denn jede Minute ohne Reanimation sinkt die Überlebenschance um ca. 10%.

    Die Bedienung des Defis ist kinderleicht: Eine klare Sprachanleitung führt den Ersthelfer behutsam durch die einzelnen Wiederbelebungsphasen. Der Einsatz des Defibrillators im Notfall ist sowohl für den Betroffenen als auch für den Helfer absolut sicher. Das Gerät gibt den elektrischen Impuls nach einer eindeutigen Analyse des Herzrhythmus ab und nur wenn dieser zwingend erforderlich ist. Man kann also nichts falsch machen – außer man tut nichts.

    Im Rahmen unserer Kampagne TEAM FÜRS LEBEN ermöglichen wir Sportvereinen die Bereitstellung eines Defibrillators vom Weltmarktführer Philips zu Sonderkonditionen und spenden bei Bedarf die Servie-Miete des Defibrillators für bis zu 12 Monate – weil man Herzen nicht im Stich lässt!

    Für eine ausführliche Beratung oder um einen Service- und Förderantrag zu stellen, wenden Sie sich gerne an teamleben@gerald-asamoah-stiftung.de

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  1. TAG DES HERZKRANKEN KINDES – REISE MIT HERZ DURCH DIE TIERWELT (2016)

    Am 05.05.2016 war der offizielle „Tag des herzkranken Kindes“. Zu diesem Anlass haben wir uns ein ganz besonderes Programm für unsere herzkranken Kinder in der Region, ihre Geschwister und Eltern ausgedacht und den Tag gemeinsam mit Gerald Asamoah in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen verbracht: Unter dem Motto „Eine Reise mit Herz durch die Welt der Tiere“ haben wir mit 100 betroffenen Personen einen Ausflug durch verschiedene Kontinente in das Reich der Tiere unternommen!

    Zunächst hat Gerald mit den Herzkindern Tierfutter gebastelt und anschließend an die Affen verfüttert, bevor es mit einem Zoo-Rundgang mit Einblicken hinter die Kulissen weiterging. Bei einem exklusiven humorvollen Besuch des Tierkrankenhauses haben die Herzinder, die aufgrund ihrer Erkrankung selbst regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen ins Krankenhaus müssen, gelacht, gestaunt und viele Fragen gestellt. So denken die Kleinen hoffentlich bei ihrem nächsten Klinikbesuch, dass selbst Elefanten und Löwen mal zum Arzt müssen, wenn es ihnen nicht gut geht.

    Nach dem Zoobesuch haben wir uns bei Kakao, Kaffee und Kuchen in der Ryokan Gastronomie gestärkt. Im Anschluss hielt Herr Prof. Dr. Breuer, Direktor der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Bonn, einen informativer Vortrag zum Thema „Herzkrankheit & Sport“. Für Kinderbetreuung auf dem Drachenlandspielplatz oder beim Kinderschminken und in der Bastelecke war in dieser Zeit gesorgt.

    Zum Abschluss des Tages fand eine Diskussionsrunde mit Gerald Asamoah, Kristina Sophie Grohs und Jutta Schürmann, moderiert von Jeanne von Walter, statt. Kristina Sophie wurde selbst als Kind am Herzen operiert und sprach von ihren Erfahrungen, mit einer sichtbaren Narbe zu leben und der psychologischen Aufarbeitung ihers Herzfehlers. Jutta hat zwei Kinder, eines davon ist unser Herzkind Tino, und weiß, vor welchen Herausforderungen betroffene Eltern und Geschwisterkinder stehen. Wir danken der ZOOM Erlbeniswelt für die unvergessenen Augenblicke und die strahlenden Kinderaugen an diesem besonderen Tag!

  1. BEATMUNGSGERÄT „LEONIE PLUS“, SPENDE (2016)

    Frühchen kommen oft mit einem Herzfehler, dem offenen Ductus arteriosus Botalli, zur Welt und müssen beatmet werden. Die manuelle Regelung des inspiratorischen Sauerstoffs ist oft kompliziert und stellt das medizinische Personal vor besondere Herausforderungen:
    „Wenn Frühgeborene zu wenig oder zu viel Sauerstoff erhalten, hat das negative Folgen für die Entwicklung aller Organsysteme, insbesondere auf das Gehirn und das Herz-Kreislauf-Lungen-System“, so Frau Prof. Dr. Roll, die leitende Ärztin der Frühchenstation des St. Vincenz-Krankenhauses in Datteln.

    Durch das Intensiv-Beatmungsgerät „Leonie Plus“ erfolgt die Sauerstoffzufuhr automatisch und ist präzise auf die Bedürfnisse des frühgeborenen Kindes abgestimmt.

    Wir freuen uns, die Frühchenstation des St. Vincenz-Krankenhauses in Datteln mit einer Spende in Höhe von 7.500 € bei der Finanzierung des „Leonie Plus“-Beatmungsgerätes zu unterstützen und dadurch die medizinische Versorgung der Frühchen und herzkranken Kinder in der Region nachhaltig zu verbessern!

  1. EIN HERZ FÜR KINDERHERZEN (2016)

    St. Jude Medical, eines der führenden Unternehmen in der Medizingerätetechnologie, hat es sich zum Ziel gesetzt, kosteneffiziente medizinische Technologien bereitzustellen, die für Herzpatienten in aller Welt lebensrettend sind und ihre Lebensqualität verbessern. Mit ihrem Projekt „Ein Herz für Kinderherzen“ setzt sich St. Jude gezielt für herzkranke Kinder und ihre Familien ein.

    Wir freuen uns, bei der Kampagne mitwirken zu dürfen und im Bereich pädiatrische Kardiologie gemeinsam vieles zu bewirken, was das Leben der betroffenen Herzkinder nachhaltig verbessert. Ein herzliches Dankeschön an St. Jude Medical für die Spende in Höhe von 20.000 €, mit der wir die Herz-Operation eines herzkranken Kindes finanzieren werden!

  1. HERZ-OPERATION FÜR NING (2015)

    Zusammen mit Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ haben wir Anfang Dezember 2015 die lebensrettende Herz-Operation der kleinen Ning am Deutschen Herzzentrum Berlin finanziert. Die Operationskosten beliefen sich auf 29.175 € und wurden aus Spendengeldern finanziert.

    Ning ist erst 1,5 Jahre und lebt in Kambodscha. Sie leidete an einer Pulmonalatresie mit Ventrikel Septumdefekt, einem schweren angeborenen Herzfehler, und hatte nur noch eine geringe Lebenserwartung. Aufgrund der mangelhaften medizinischen Versorgung konnte das Mädchen nicht in ihrem Heimatland operiert werden.

    Die Behandlung der kleinen Patientin hat die Erwartungen der Ärzte weit übertroffen. Ning hat den schweren Eingriff bestens überstanden und ist nach kürzester Zeit wohlauf in ihr Heimatland zurückgekehrt, wo sie nun ein gesundheitlich unbeschwertes Leben vor sich hat.

    Auch im Namen von Nings Familie: Herzlichen Dank an alle, die mit ihrer Spende zur Finanzierung der lebensrettenden Herzoperation von Ning beigetragen haben!

  1. DIE ÄRZTE FÜR AFRIKA

    Wir freuen uns über unsere Kooperation mit „Die Ärzte für Afrika“! Der Verein wurde im Jahr 2007 in Münster gegründet. Qualifizierte Ärzte und Krankenschwestern schlossen sich mit dem Ziel zusammen, ihre persönlichen Kenntnisse und beruflichen Erfahrungen in medizinischen Notstandsgebieten Afrikas einzubringen und den Menschen vor Ort unmittelbar zu helfen. Der Verein setzt sich unter anderem besonders für eine verbesserte urologische Versorgung in Ghana ein. Gerald unterstützt „Die Ärzte für Afrika“ gerne als Botschafter:

    „Es geht mir sehr gut hier in Deutschland, aber ich habe nicht vergessen, wo ich herkomme. Wenn ich dabei helfen kann, die medizinische Versorgung in Afrika zu verbessern, tue ich das gerne“. Die Kooperation mit „Die Ärzte für Afrika“ ermöglicht unserer Herstiftung unmittelbar dort Hilfsprojekte durchzuführen, wo die Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Durch die Zusammenarbeit mit den in Ghana tätigen Ärzten des Vereins können wir herzkranke Kinder direkt vor Ort identifizieren und ihnen unmittelbar helfen. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.die-aerzte-fuer-afrika.de

  1. HERZ-OPERATION FÜR FATOU (2014)

    Die 5-jährige Fatou aus Gambia wurde mit einem Loch im Herzen geboren (Ventrikel Septum Defekt). Sie war dadurch in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigt. Das Herz des Mädchens war bereits so geschwächt, dass sie sich nur noch unter großer Anstrengung bewegen konnte. Ohne eine Herz-Operation hätte Fatou eine sehr geringe Lebenserwartung gehabt. Da es weder in Gambia noch in den Nachbarländern möglich war sie zu operieren, wurde das Mädchen im Juni im Deutschen Herzzentrum München aufgenommen.

    „In Europa wäre sie bereits im ersten Lebensjahr operiert worden. Jetzt, mit fünf Jahren, war es fraglich, ob eine Operation überhaupt noch möglich wäre“, so der Direktor der Klinik für angeborene Herzfehler des Deutschen Herzzentrums München, Prof. Dr. Peter Ewert. Bereits bei den Voruntersuchungen stellte sich heraus, dass ihr Herzfehler noch schwerer war, als es die Ärzte erwartet hatten. Aufgrund weiterer Komplikationen im Behandlungsverlauf musste sich Fatou im Zeitraum Juli bis September nicht wie geplant einer, sondern vier Operationen am offenen Herzen unterziehen. Dank der überragenden Arbeit der Kinderkardiologen des Deutschen Herzzentrums in München konnte das Leben des Mädchens gerettet werden.

    Fatous Eltern hätten, mit einem Monatseinkommen von umgerechnet 30 € für ihre fünfköpfige Familie, die teure Behandlung in Höhe von knapp 80.000 € niemals stemmen können. Wir sind sehr glücklich, dass wir hierbei helfen konnten und, gemeinsam mit dem Verein Bild hilft e. V. “Ein Herz für Kinder”, der Stiftung Zuversicht, der Meise Stiftung und dem selbstlosen Einsatz eines deutschen Ehepaares aus Lauterbach, die Operationen von Fatou finanzieren konnten.

    Anfang Oktober haben wir uns im Deutschen Herzzentrum München ein Bild von Fatous Gesundheitszustand gemacht und waren begeistert davon, wieviel Energie und Lebensfreude unser Herzkind an den Tag legt. Am 20.10.2014 ist Fatou zurück in ihr Heimatland Gambia geflogen. Sie ist wohlauf, hat sich gut an ihren Herzschrittmacher gewöhnt und kann nun endlich eine unbeschwerte Kindheit erleben.

    Wir danken von Herzen allen Spendern und Sponsoren unseres WM-Charity Events am 21.06.14 in Herten, die uns dabei geholfen haben, einen Spendenbetrag in Höhe von 10.000 € für die Behandlung von Fatou aufzubringen!

  1. EASYONE PRO LAB, SPENDE (2013)

    Am 18.09.13 fand unsere Spendenübergabe in Höhe von knapp 30.000 € an das Klinikum Worms statt. Unsere Spende finanzierte ein neues medizinisches Gerät für die Kinderstation des Klinikums, das zur Früherkennung von Herzkrankheiten dient.

    Das EasyOne Pro Lab misst die Lungenfunktion von Kindern ab vier Jahren und kann so frühzeitig Aufschluss auf Herzkrankheiten geben. Das Klinikum Worms ist hiermit das einzige Krankenhaus in Rheinland-Pfalz, das diese Untersuchung in diesem frühen Alter durchführen kann. Eine Störung der Lungenfunktion ist ein erstes Anzeichen für eine Herzkrankheit. „Das Gerät ist einfach zu handhaben, denn der Patient muss nur normal atmen“, erklärte Prof. Dr. Skopnik die Besonderheit des neuen EasyOne Pro Lab.

    Als erster „Patient“ testete Gerald das Gerät auf seine Funktionstüchtigkeit. „Ich habe bei meinem Besuch hier vor drei Jahren die Frühchenstation gesehen. Mich hat das mitgenommen, darum wollte ich das Klinikum unterstützen“, erklärt Gerald seine Motivation für die Spende. Da sich auch unser Stiftungssitz in Worms befindet, ist die Verbundenheit zur Stadt seit Jahren gegeben.

    Nach der Scheckübergabe stattete Gerald den kleinen Patienten der Kinderstation einen Besuch ab und erzählte von seinem Schicksal, seiner Karriere und gab den Kindern am Ende den Rat mit auf den Weg nie aufzugeben.

    Wir bedanken uns bei jedem einzelnen Menschen, der uns mit seiner Spende dabei unterstützt hat, dieses notwendige Gerät zu finanzieren, das vielen Kindern frühzeitig den Weg in ein gesundes Leben erleichtern wird.

    Unseren ganz besonderen Dank möchten wir dem Stuttgarter Start-Up waschpakete.de für sein Engagement und seine Unterstützung aussprechen. waschpakete.de hat durch seine 28 nationalen Torwandaktionen mit Gerald und der Aktion Race-4-Kids gemeinsam mit seinem Partner Reifendirekt knapp 23.000 € gesammelt und war somit maßgeblich an der Finanzierung des EasyOne Pro Lab beteiligt.

  1. GIORGI, HERZOPERATION (2013)

    Durch unsere Spende an das Deutsche Herzzentrum München konnte sich der kleine Giorgi im Mai 2013 einer dringend erforderlichen Operation am Herzen unterziehen. Der Eingriff und die postoperative Zeit verliefen ohne Komplikationen.

    Laut den behandelnden Ärzten kann der Junge mit diesem Herzen alt werden, ohne irgendwann eine weitere Operation zu brauchen. Am 19. Mai 2013 flog Giorgi mit einem weitgehend gesunden Herzen zurück in sein Heimatland Georgien. Alles Gute, Giorgi!

  1. MINILAB, SPENDE (2012)

    Minderwertige oder gefälschte Arzneimittel sind eine mitunter tödliche Gefahr. Man schätzt, dass bis zu 30 Prozent aller Medikamente in Entwicklungsländern gefälscht oder von minderwertiger Qualität sind.

    Der von Merck getragene gemeinnützige Verein „Global Pharma Health Fund“ (GPHF) hat sich dem Kampf gegen Arzneimittelfälschungen verschrieben: Mit dem vom GPHF entwickelten Minilab können gefälschte Medikamente schnell, einfach und preiswert nachgewiesen werden. In zwei rund 30 Kilogramm schweren Koffern findet sich eine Vielzahl an Testinstrumenten, mit denen Mitarbeiter im Gesundheitswesen von Entwicklungsländern Arzneimittel überprüfen können. Mit Hilfe von Vergleichsproben lassen sich Identität und Konzentration von insgesamt 58 Arzneiwirkstoffen testen:

    vom Antimalariamittel über Antibiotika bis zu Schmerz- und Fiebermitteln.

    Der GPHF hat das Minilab speziell für den Einsatz in Gegenden mit einfacher Infrastruktur entwickelt: Die Schnellanalysen sind unabhängig von externen Stromquellen; für die Versuche ist normales Trinkwasser ausreichend. – © Merck

    Bei der Übergabe des 500. Minilabs an den ghanaischen Gesundheitsminister Alban Sumana Kingsford Bagbin war neben Gerald auch der ghanaische Jugend- und Sportminister Clement Kofi Humado anwesend. „Ich bin sehr beeindruckt, wie schnell und einfach man an jedem Ort der Erde gefälschte Medikamente mit den Analysemethoden des Minilabs nachweisen kann“, so Gerald über das Minilab.