1. BUNDESGESUNDHEITSMINISTER ZU GAST (2017)

    Etwa 50.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Nur 10% der Betroffenen überleben. Dabei ist oft jemand in der Nähe, der helfen könnte. Doch leider trauen sich noch zu wenige Beobachter, im Ernstfall einzugreifen, aus Angst, etwas falsch zu machen.

    Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Reanimation eine Selbstverständlichkeit wird. Mit unserer Kampagne „Team fürs Leben“ statten wir Sportvereine mit Defibrillatoren aus, besuchen Schulen, in denen Reanimationskurse durchgeführt werden und unterstützen das „Nationale Aktionsbündnis Widerbelebung“ unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, um die Herzsicherheit bundesweit zu verbessern.

    Am 24.08.2017 besuchte Gesundheitsminister Hermann Gröhe auf seiner Sommerreise mit ausgewählten nationalen Pressevertretern die Gerald Asamoah Stiftung. Hierfür organisierten wir, mit freundlicher Unterstützung von Schalke und Schalke hilft! und in Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, unter dem Motto „Gelsenkirchen wird herzsicher“, einen Reanimationskurs auf Schalke.

    Herr Dr. Raoul Groß von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Leiter der Geschäftsstelle des „Nationalen Aktionsbündisses Wiederbelebung“, Facharzt für Anästhesie und Notarzt der Berufsfeuerwehr Köln, leitete den Wiederbelebungskurs und zeigte den ca. 60 Kindern und Jugendlichen aus diversen Sportvereinen der Region, wie man im Notfall einem Menschen das Leben retten kann. Denn: Reanimation ist kinderleicht!

    Als Experten standen uns, neben Hermann Gröhe und Gerald Asamoah, auch Frau Dr. Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Herr Prof. Dr. Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am
    Universitätsklinikum Köln und Herr Fischer, Kreisvorsitzender des Fußball- und Leichtathletikverbandes Kreis 12, in der von Geschäftsführerin Jeanne von Walter moderierten Gesprächsrunde Rede und Antwort rund ums Thema Wiederbelebung.

    Natürlich legte Gerald Asamoah, gemeinsam mit dem Gesundheitsminister, auch selbst Hand an, als es hieß: „Prüfen – Rufen – Drücken!“. Toll, dass die Kinder und Jugendlichen Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, unsere Region ein Stück weit herzsicherer zu machen!

  1. HERZ-BEHANDLUNG FÜR FERMOSI (2017)

    Unser Herzbaby Fermosi war erst ein Jahr alt, als es am Deutschen Herzzentrum in München stationär aufgenommen wurde. Die Ärzte in ihrem Heimatland Äthiopien hatten angegeben, dass Fermosi dringend eine Herz-Operation benötige, um weiterzuleben. In ihrer Heimat wurde die Kleine mehrmals pro Woche in das örtliche Krankenhaus gebracht, da sie sehr schnell blau anlief und sich ihr Gesundheitszustand täglich verschlechterte. Leider konnte ihr dort medizinisch nicht ausreichend geholfen werden und Fermosi wurde zur Behandlung nach Deutschland gebracht.

    Bei der Katheteruntersuchung der Herzspezialisten des Herzzentrums in München ergab sich, dass aktuell keine chirurgische Option besteht, da diese zu risikoreich wäre. Um den Gesundheitszustand der kleinen Patientin jedoch maßgeblich zu verbessern, wurden ihr zwei Stents implantiert, wodurch das Saurstoffsättigungsniveau optimiert werden konnte.

    Wir freuen uns, dass der Eingriff ohne Komplikationen verlaufen ist und Fermosi in gutem Allgemeinzustand nach Hause zurückkehren konnte.

    Wir danken allen privaten Spenderinnen und Spendern, die uns die Spende an das Herzzentrum ermöglicht haben, sowie der Foundation OrphanHealthcare aus der Schweiz, die die medizinische Behandlung mit einer Spende in Höhe von 4.000 CHF unterstützten! Herzlichen Dank auch an das engagierte Ärzteteam und Pflegepersonal des Herzzentrums in München!

  1. HERZ-OPERATION FÜR FATOUMATA (2017)

    Die kleine Fatoumata ist erst ein Jahre alt und kommt aus Guinea. Sie leidet seit ihrer Geburt an diversen komplexen angeborenen Herzfehlern (DORV, VSD, ASD) und hätte ohne eine Herz-Operation nur noch eine sehr geringe Lebenserwartung gehabt. In ihrem Heimatland konnte der Kleinen aufgrund der medizinischen Situation vor Ort nicht mehr geholfen werden, so dass eine Behandlung an einem deutschen Klinikum erforderlich war.

    Dank der Unterstützung des Diakonischen Werks Dortmund konnte Fatoumata in Begleitung ihrer Mutter innerhalb kürzester Zeit ein Visum bekommen und nach Deutschland einreisen. Noch vor dem regulären OP-Termin verschlechterte sich der Zustand des Mädchens derart rapide, dass sie am 02.04.2017 nach einer Katheteruntersuchung in der Asklepios-Klinik in St. Augustin not-operiert werden musste.

    Zunächst war der Zustand des Kindes stabil, dann musste sich Fatoumata aufgrund von Komplikationen einem zweiten chirurgischen Eingriff am Herzen unterziehen.

    Dank der großzügigen Firmenspende von St. Jude Medical GmbH in Höhe von 20.000 € konnten wir die lebensrettende Herz-Operation von Fatoumata, die sich insgesamt auf ca. 37.000 € belief, mit einem Betrag von 16.800 € mitfinanzieren und die ausstehende Summe übernehmen.

    Aktuell befindet sich Fatoumata zur Nachsorge weiterhin in Deutschland und entwickelt sich prächtig. Sie kann mittlerweile feste Nahrung zu sich nehmen und sitzen, krabbeln, klettern und vor allem wieder lachen! Herzlichen Dank an St. Jude Medical GmbH für die Unterstützung und an die Diakonie Dortmund für die liebevolle Betreuung des Kindes!

  1. HERZ-OASE (2017)

    Herz-Mama Henrike Albers, die in ihrer Praxis „Mama & Baby Fitness“ im Raum Düsseldorf Physiotherapie, Pilates und Yoga anbietet, hatte die Idee für unsere Muttertagsaktion:
    Unsere erste „Herz-Oase“, ein Entspannungstag für Mütter eines herzkranken Kindes, fand am 27.05.2017 in Gelsenkirchen statt.

    „Ich bin selbst Herz-Mama und möchte anderen Müttern, die in derselben Situation sind, etwas zurückgeben, ihnen Ruhe, Entspannung und ein Lächeln schenken“, sagte Henrike.

    Neben Yoga, Pilates, einer Faszienmassage und einer entspannenden Traumreise auf eine Südseeinsel, gab es beim gemeinsamen Mittagessen im kleinen Kreis viel Zeit für einen offenen und vertrauensvollen Erfahrungs- und Gedankenaustausch zwischen den Mamis.

    Am Schönsten war, dass alle Teilnehmerinnen ihre Alltagssorgen für einige Stunden in den Hintergrund treten lassen konnten und mit einem Lächeln nach Hause gegangen sind!

  1. PRÜFEN – RUFEN – DRÜCKEN (2017)

    Das nationale Aktionsbündnis „Wiederbelebung“ ist eine Informationskampagne, die auf das wichtige Thema „Reanimation“ aufmerksam macht. Gemeinsam mit unserem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sowie Comedian und Mediziner Eckart von Hirschhausen besuchen wir Schulen, die Reanimationsprojekte durchführen, um ihre Schülerinnen und Schüler zu Lebensrettern auszubilden.

    In Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, setzen wir uns dafür ein, dass mehr Menschen wissen, was im Notfall zu tun ist, denn: Wiederbelebung ist kinderleicht – jeder kann Leben retten! Wichtig ist, überhaupt zu handeln. Und im Ernstfall genügen wenige Schritte: Prüfen – Rufen – Drücken.

    „Wiederbelebung ist einfacher, als viele denken. Jeder von uns kann zum Lebensretter werden“, erklärt Bundesgesundheitsminister Gröhe, der die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen hat.

    Und Eckart von Hirschhausen ergänzt: „Gesundheit entsteht im Miteinander. Je mehr Menschen wissen, wie man erste Hilfe leistet, desto sicherer leben wir alle“.

    Wenn im Notfall sofort mit einer Herdruckmassage begonnen werden würde, könnten in Deutschland jedes Jahr 10.000 Leben gerettet werden. Deshalb möchten wir erreichen, dass Wiederbelebung zur Selbstverständlichkeit wird. Deshalb unsere Bitte: „Zeige auch Du Herz und werde zum Lebensretter!“.

  1. HERZ-OPERATION FÜR ISIOMA (2017)

    Wenn sie groß ist, möchte Isioma Herzchirurgin werden, denn ihr größter Wunsch ist es, anderen Kindern zu helfen. Am 14.03.2017 wurde das siebenjährige Mädchen aus Nigeria, die seit ihrer Geburt an einem schweren Herzfehler litt, am Herzzentrum in Duisburg operiert. Bislang konnte sie nur wenige Meter laufen, dann lief sie blau an.

    „Bei dem Herzfehler handelt es ich um ein sogenanntes Einkammerherz, bei dem die rechte Hauptkammer nicht entwickelt ist“, erklärt der behandelnde Herzchirurg Herr Dr. Scheid. „Sie hat Glück gehabt, dass ein Eingriff noch möglich war“, ergänzt Herr Dr. Krogmann, Chefarzt und Leiter der Klinik, denn in medizinisch gut entwickelten Ländern wird dieser Herzfehler schon kurz nach der Geburt operiert. „Hätte man keine operativen Maßnahmen ergriffen, hätte sie kein langes Leben mehr gehabt. So konnten wir ihr voraussichtlich weitere dreißig bis vierzig Lebensjahre schenken.“

    „Unsere Spendensumme für Isiomas Herz-OP in Höhe von 10.000 € sind ein Teil des Erlöses unserer Gala der Herzen, die Anfang des Jahres stattgefunden hat“, erklärt Gerald Asamoah, der mit Isioma Ball spielt, mit ihr Fußballtricks übt und sie immer wieder zum Lachen bringt. „Es ist sehr schön zu sehen, dass es Isioma wieder so gut geht und sie jetzt wieder lachen kann.“

    Erst vor wenigen Monaten baute das Herzzentrum Duisburg eine eigene herzchirurgische Abteilung auf und verbessert seither nachhaltig die kardiologische Versorgung im Ruhrgebiet.

    „Ich war sehr berührt zu sehen, dass die Menschen hier in Deutschland ein gutes Herz haben und möchte Gerald Asamoah und seiner Stiftung danken, dass sie uns geholfen haben, das Leben meiner Tochter zu retten.“, freut sich Isiomas Vater Hope.

  1. TEAM FÜRS LEBEN – WENN ES UM MEHR ALS EIN SPIEL GEHT (2016)

    Sport hält gesund und schützt das Herz. Dennoch sind auch Sportler/innen nicht vor dem plötzlichen Herztod sicher. Deshalb setzen wir uns mit unserer Kampagne TEAM FÜRS LEBEN – Wenn es um mehr als ein Spiel geht für eine flächendeckende Ausstattung von Defibrillatoren in Sportstätten ein und helfen ihnen dabei herzsicher zu werden.

    Laut Studien ist der plötzliche Herztod immernoch die häufigste Todesursache. Jährlich sind ca. 120.000 Menschen in Deutschland betroffen, viele davon auf dem Fußballplatz. Die Betroffenen sind oft körperlich fit und weisen im Vorfeld keine spürbaren Symptome auf. Ob jung oder alt, es kann jeden treffen: Vereinsmitglieder, Zuschauer, Freunde und Familienangehörige.

    Im Notfall ist schnelle Hilfe überlebenswichtig: Wer einen plötzlichen Herzstillstand erleidet kann nur durch den Einsatz eines Defibrillators und sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen gerettet werden, denn jede Minute ohne Reanimation sinkt die Überlebenschance um ca. 10%.

    Die Bedienung des Defis ist kinderleicht: Eine klare Sprachanleitung führt den Ersthelfer behutsam durch die einzelnen Wiederbelebungsphasen. Der Einsatz des Defibrillators im Notfall ist sowohl für den Betroffenen als auch für den Helfer absolut sicher. Das Gerät gibt den elektrischen Impuls nach einer eindeutigen Analyse des Herzrhythmus ab und nur wenn dieser zwingend erforderlich ist. Man kann also nichts falsch machen – außer man tut nichts.

    Im Rahmen unserer Kampagne TEAM FÜRS LEBEN ermöglichen wir Sportvereinen die Bereitstellung eines Defibrillators vom Weltmarktführer Philips zu Sonderkonditionen und spenden bei Bedarf die Servie-Miete des Defibrillators für bis zu 12 Monate – weil man Herzen nicht im Stich lässt!

    Für eine ausführliche Beratung oder um einen Service- und Förderantrag zu stellen, wenden Sie sich gerne an teamleben@gerald-asamoah-stiftung.de

    Bildschirmfoto 2016-10-27 um 12.11.16

  1. TAG DES HERZKRANKEN KINDES – REISE MIT HERZ DURCH DIE TIERWELT (2016)

    Am 05.05.2016 war der offizielle „Tag des herzkranken Kindes“. Zu diesem Anlass haben wir uns ein ganz besonderes Programm für unsere herzkranken Kinder in der Region, ihre Geschwister und Eltern ausgedacht und den Tag gemeinsam mit Gerald Asamoah in der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen verbracht: Unter dem Motto „Eine Reise mit Herz durch die Welt der Tiere“ haben wir mit 100 betroffenen Personen einen Ausflug durch verschiedene Kontinente in das Reich der Tiere unternommen!

    Zunächst hat Gerald mit den Herzkindern Tierfutter gebastelt und anschließend an die Affen verfüttert, bevor es mit einem Zoo-Rundgang mit Einblicken hinter die Kulissen weiterging. Bei einem exklusiven humorvollen Besuch des Tierkrankenhauses haben die Herzinder, die aufgrund ihrer Erkrankung selbst regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen ins Krankenhaus müssen, gelacht, gestaunt und viele Fragen gestellt. So denken die Kleinen hoffentlich bei ihrem nächsten Klinikbesuch, dass selbst Elefanten und Löwen mal zum Arzt müssen, wenn es ihnen nicht gut geht.

    Nach dem Zoobesuch haben wir uns bei Kakao, Kaffee und Kuchen in der Ryokan Gastronomie gestärkt. Im Anschluss hielt Herr Prof. Dr. Breuer, Direktor der Kinderkardiologie des Universitätsklinikums Bonn, einen informativer Vortrag zum Thema „Herzkrankheit & Sport“. Für Kinderbetreuung auf dem Drachenlandspielplatz oder beim Kinderschminken und in der Bastelecke war in dieser Zeit gesorgt.

    Zum Abschluss des Tages fand eine Diskussionsrunde mit Gerald Asamoah, Kristina Sophie Grohs und Jutta Schürmann, moderiert von Jeanne von Walter, statt. Kristina Sophie wurde selbst als Kind am Herzen operiert und sprach von ihren Erfahrungen, mit einer sichtbaren Narbe zu leben und der psychologischen Aufarbeitung ihers Herzfehlers. Jutta hat zwei Kinder, eines davon ist unser Herzkind Tino, und weiß, vor welchen Herausforderungen betroffene Eltern und Geschwisterkinder stehen. Wir danken der ZOOM Erlbeniswelt für die unvergessenen Augenblicke und die strahlenden Kinderaugen an diesem besonderen Tag!

  1. BEATMUNGSGERÄT „LEONIE PLUS“, SPENDE (2016)

    Frühchen kommen oft mit einem Herzfehler, dem offenen Ductus arteriosus Botalli, zur Welt und müssen beatmet werden. Die manuelle Regelung des inspiratorischen Sauerstoffs ist oft kompliziert und stellt das medizinische Personal vor besondere Herausforderungen:
    „Wenn Frühgeborene zu wenig oder zu viel Sauerstoff erhalten, hat das negative Folgen für die Entwicklung aller Organsysteme, insbesondere auf das Gehirn und das Herz-Kreislauf-Lungen-System“, so Frau Prof. Dr. Roll, die leitende Ärztin der Frühchenstation des St. Vincenz-Krankenhauses in Datteln.

    Durch das Intensiv-Beatmungsgerät „Leonie Plus“ erfolgt die Sauerstoffzufuhr automatisch und ist präzise auf die Bedürfnisse des frühgeborenen Kindes abgestimmt.

    Wir freuen uns, die Frühchenstation des St. Vincenz-Krankenhauses in Datteln mit einer Spende in Höhe von 7.500 € bei der Finanzierung des „Leonie Plus“-Beatmungsgerätes zu unterstützen und dadurch die medizinische Versorgung der Frühchen und herzkranken Kinder in der Region nachhaltig zu verbessern!

  1. EIN HERZ FÜR KINDERHERZEN (2016)

    St. Jude Medical, eines der führenden Unternehmen in der Medizingerätetechnologie, hat es sich zum Ziel gesetzt, kosteneffiziente medizinische Technologien bereitzustellen, die für Herzpatienten in aller Welt lebensrettend sind und ihre Lebensqualität verbessern. Mit ihrem Projekt „Ein Herz für Kinderherzen“ setzt sich St. Jude gezielt für herzkranke Kinder und ihre Familien ein.

    Wir freuen uns, bei der Kampagne mitwirken zu dürfen und im Bereich pädiatrische Kardiologie gemeinsam vieles zu bewirken, was das Leben der betroffenen Herzkinder nachhaltig verbessert. Ein herzliches Dankeschön an St. Jude Medical für die Spende in Höhe von 20.000 €, mit der wir die Herz-Operation eines herzkranken Kindes finanzieren werden!

  1. LE PETIT COEUR, SPENDE (2010)

    Prof. Dr. René Prêtre ist Chefarzt der Abteilung für Kinderherzchirurgie am Kinderspital Zürich und Ordinarius für Kinderherzchirurgie einer der angesehensten Herzchirurgen in ­­Europa.

    Seit Jahren engagiert er sich mit seiner Stiftung Le Petit Cœur in Mosambik, um dort Kindern mit Herzfehlern ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Das medizinische Team der Stiftung operiert Kinder mit angeborenem Herzfehler in ihrem Heimatland.

    Die Operationen werden zusammen mit den hochmotivierten lokalen Ärzten und ihrem medizinischen Personal vor Ort durchgeführt. Sie erwerben sich so das Wissen und gewinnen die Erfahrung, um später die Operationen selber durchführen und die medizinische Infrastruktur vor Ort aufbauen zu können.

    Mit unserer Spende unterstützen wir Prof. Dr. Prêtre bei seiner alljährlichen großartigen Arbeit in Mosambik.

  1. HERZ-OPERATION FÜR NING (2015)

    Zusammen mit Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ haben wir Anfang Dezember 2015 die lebensrettende Herz-Operation der kleinen Ning am Deutschen Herzzentrum Berlin finanziert. Die Operationskosten beliefen sich auf 29.175 € und wurden aus Spendengeldern finanziert.

    Ning ist erst 1,5 Jahre und lebt in Kambodscha. Sie leidete an einer Pulmonalatresie mit Ventrikel Septumdefekt, einem schweren angeborenen Herzfehler, und hatte nur noch eine geringe Lebenserwartung. Aufgrund der mangelhaften medizinischen Versorgung konnte das Mädchen nicht in ihrem Heimatland operiert werden.

    Die Behandlung der kleinen Patientin hat die Erwartungen der Ärzte weit übertroffen. Ning hat den schweren Eingriff bestens überstanden und ist nach kürzester Zeit wohlauf in ihr Heimatland zurückgekehrt, wo sie nun ein gesundheitlich unbeschwertes Leben vor sich hat.

    Auch im Namen von Nings Familie: Herzlichen Dank an alle, die mit ihrer Spende zur Finanzierung der lebensrettenden Herzoperation von Ning beigetragen haben!

  1. DIE ÄRZTE FÜR AFRIKA

    Wir freuen uns über unsere Kooperation mit „Die Ärzte für Afrika“! Der Verein wurde im Jahr 2007 in Münster gegründet. Qualifizierte Ärzte und Krankenschwestern schlossen sich mit dem Ziel zusammen, ihre persönlichen Kenntnisse und beruflichen Erfahrungen in medizinischen Notstandsgebieten Afrikas einzubringen und den Menschen vor Ort unmittelbar zu helfen. Der Verein setzt sich unter anderem besonders für eine verbesserte urologische Versorgung in Ghana ein. Gerald unterstützt „Die Ärzte für Afrika“ gerne als Botschafter:

    „Es geht mir sehr gut hier in Deutschland, aber ich habe nicht vergessen, wo ich herkomme. Wenn ich dabei helfen kann, die medizinische Versorgung in Afrika zu verbessern, tue ich das gerne“. Die Kooperation mit „Die Ärzte für Afrika“ ermöglicht unserer Herstiftung unmittelbar dort Hilfsprojekte durchzuführen, wo die Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Durch die Zusammenarbeit mit den in Ghana tätigen Ärzten des Vereins können wir herzkranke Kinder direkt vor Ort identifizieren und ihnen unmittelbar helfen. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.die-aerzte-fuer-afrika.de

  1. HERZ-OPERATION FÜR FATOU (2014)

    Die 5-jährige Fatou aus Gambia wurde mit einem Loch im Herzen geboren (Ventrikel Septum Defekt). Sie war dadurch in ihrer Entwicklung stark beeinträchtigt. Das Herz des Mädchens war bereits so geschwächt, dass sie sich nur noch unter großer Anstrengung bewegen konnte. Ohne eine Herz-Operation hätte Fatou eine sehr geringe Lebenserwartung gehabt. Da es weder in Gambia noch in den Nachbarländern möglich war sie zu operieren, wurde das Mädchen im Juni im Deutschen Herzzentrum München aufgenommen.

    „In Europa wäre sie bereits im ersten Lebensjahr operiert worden. Jetzt, mit fünf Jahren, war es fraglich, ob eine Operation überhaupt noch möglich wäre“, so der Direktor der Klinik für angeborene Herzfehler des Deutschen Herzzentrums München, Prof. Dr. Peter Ewert. Bereits bei den Voruntersuchungen stellte sich heraus, dass ihr Herzfehler noch schwerer war, als es die Ärzte erwartet hatten. Aufgrund weiterer Komplikationen im Behandlungsverlauf musste sich Fatou im Zeitraum Juli bis September nicht wie geplant einer, sondern vier Operationen am offenen Herzen unterziehen. Dank der überragenden Arbeit der Kinderkardiologen des Deutschen Herzzentrums in München konnte das Leben des Mädchens gerettet werden.

    Fatous Eltern hätten, mit einem Monatseinkommen von umgerechnet 30 € für ihre fünfköpfige Familie, die teure Behandlung in Höhe von knapp 80.000 € niemals stemmen können. Wir sind sehr glücklich, dass wir hierbei helfen konnten und, gemeinsam mit dem Verein Bild hilft e. V. “Ein Herz für Kinder”, der Stiftung Zuversicht, der Meise Stiftung und dem selbstlosen Einsatz eines deutschen Ehepaares aus Lauterbach, die Operationen von Fatou finanzieren konnten.

    Anfang Oktober haben wir uns im Deutschen Herzzentrum München ein Bild von Fatous Gesundheitszustand gemacht und waren begeistert davon, wieviel Energie und Lebensfreude unser Herzkind an den Tag legt. Am 20.10.2014 ist Fatou zurück in ihr Heimatland Gambia geflogen. Sie ist wohlauf, hat sich gut an ihren Herzschrittmacher gewöhnt und kann nun endlich eine unbeschwerte Kindheit erleben.

    Wir danken von Herzen allen Spendern und Sponsoren unseres WM-Charity Events am 21.06.14 in Herten, die uns dabei geholfen haben, einen Spendenbetrag in Höhe von 10.000 € für die Behandlung von Fatou aufzubringen!

  1. EASYONE PRO LAB, SPENDE (2013)

    Am 18.09.13 fand unsere Spendenübergabe in Höhe von knapp 30.000 € an das Klinikum Worms statt. Unsere Spende finanzierte ein neues medizinisches Gerät für die Kinderstation des Klinikums, das zur Früherkennung von Herzkrankheiten dient.

    Das EasyOne Pro Lab misst die Lungenfunktion von Kindern ab vier Jahren und kann so frühzeitig Aufschluss auf Herzkrankheiten geben. Das Klinikum Worms ist hiermit das einzige Krankenhaus in Rheinland-Pfalz, das diese Untersuchung in diesem frühen Alter durchführen kann. Eine Störung der Lungenfunktion ist ein erstes Anzeichen für eine Herzkrankheit. „Das Gerät ist einfach zu handhaben, denn der Patient muss nur normal atmen“, erklärte Prof. Dr. Skopnik die Besonderheit des neuen EasyOne Pro Lab.

    Als erster „Patient“ testete Gerald das Gerät auf seine Funktionstüchtigkeit. „Ich habe bei meinem Besuch hier vor drei Jahren die Frühchenstation gesehen. Mich hat das mitgenommen, darum wollte ich das Klinikum unterstützen“, erklärt Gerald seine Motivation für die Spende. Da sich auch unser Stiftungssitz in Worms befindet, ist die Verbundenheit zur Stadt seit Jahren gegeben.

    Nach der Scheckübergabe stattete Gerald den kleinen Patienten der Kinderstation einen Besuch ab und erzählte von seinem Schicksal, seiner Karriere und gab den Kindern am Ende den Rat mit auf den Weg nie aufzugeben.

    Wir bedanken uns bei jedem einzelnen Menschen, der uns mit seiner Spende dabei unterstützt hat, dieses notwendige Gerät zu finanzieren, das vielen Kindern frühzeitig den Weg in ein gesundes Leben erleichtern wird.

    Unseren ganz besonderen Dank möchten wir dem Stuttgarter Start-Up waschpakete.de für sein Engagement und seine Unterstützung aussprechen. waschpakete.de hat durch seine 28 nationalen Torwandaktionen mit Gerald und der Aktion Race-4-Kids gemeinsam mit seinem Partner Reifendirekt knapp 23.000 € gesammelt und war somit maßgeblich an der Finanzierung des EasyOne Pro Lab beteiligt.

  1. GIORGI, HERZOPERATION (2013)

    Durch unsere Spende an das Deutsche Herzzentrum München konnte sich der kleine Giorgi im Mai 2013 einer dringend erforderlichen Operation am Herzen unterziehen. Der Eingriff und die postoperative Zeit verliefen ohne Komplikationen.

    Laut den behandelnden Ärzten kann der Junge mit diesem Herzen alt werden, ohne irgendwann eine weitere Operation zu brauchen. Am 19. Mai 2013 flog Giorgi mit einem weitgehend gesunden Herzen zurück in sein Heimatland Georgien. Alles Gute, Giorgi!

  1. MINILAB, SPENDE (2012)

    Minderwertige oder gefälschte Arzneimittel sind eine mitunter tödliche Gefahr. Man schätzt, dass bis zu 30 Prozent aller Medikamente in Entwicklungsländern gefälscht oder von minderwertiger Qualität sind.

    Der von Merck getragene gemeinnützige Verein „Global Pharma Health Fund“ (GPHF) hat sich dem Kampf gegen Arzneimittelfälschungen verschrieben: Mit dem vom GPHF entwickelten Minilab können gefälschte Medikamente schnell, einfach und preiswert nachgewiesen werden. In zwei rund 30 Kilogramm schweren Koffern findet sich eine Vielzahl an Testinstrumenten, mit denen Mitarbeiter im Gesundheitswesen von Entwicklungsländern Arzneimittel überprüfen können. Mit Hilfe von Vergleichsproben lassen sich Identität und Konzentration von insgesamt 58 Arzneiwirkstoffen testen:

    vom Antimalariamittel über Antibiotika bis zu Schmerz- und Fiebermitteln.

    Der GPHF hat das Minilab speziell für den Einsatz in Gegenden mit einfacher Infrastruktur entwickelt: Die Schnellanalysen sind unabhängig von externen Stromquellen; für die Versuche ist normales Trinkwasser ausreichend. – © Merck

    Bei der Übergabe des 500. Minilabs an den ghanaischen Gesundheitsminister Alban Sumana Kingsford Bagbin war neben Gerald auch der ghanaische Jugend- und Sportminister Clement Kofi Humado anwesend. „Ich bin sehr beeindruckt, wie schnell und einfach man an jedem Ort der Erde gefälschte Medikamente mit den Analysemethoden des Minilabs nachweisen kann“, so Gerald über das Minilab.

     

  1. MAKUO, HERZOPERATION (2012)

    Der kleine Makuo aus Nigeria litt unter einer Fallot-Tetralogie, einem schweren angeborenen Herzfehler. Im Mai 2012 kam der Zweijährige in das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oyenhausen und wurde dort erfolgreich operiert. Für die Operation brachten wir, gemeinsam mit dem Verein Bild hilft e. V. und der AWD Stiftung Kinderhilfe, 20.000 € auf. „Er war so unglücklich und so schwach“, erinnert sich seine Schwester Agnes, die ihren kleinen Adoptivbruder ins Krankenhaus begleitete. Während ein solcher Herzfehler in Deutschland bei Kleinkindern zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat operiert

    wird, musste Makuo in Nigeria drei Jahre unter akutem Sauerstoffmangel leiden, da die Lunge nicht mehr richtig durchblutet werden konnte. „Ich habe vorher noch nie ein dunkelhäutiges blaues Kind gesehen“, so Prof. Dr. Deniz Kececioglu, „er war bereits am Rande der Belastbarkeit.“ Hätte man Makuo nicht geholfen, wäre er innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre gestorben.

    Über die Entscheidung, Makuo zu helfen, musste Gerald nicht lange nachdenken: „Wer meine Vorgeschichte kennt, weiß, dass das für mich selbstverständlich ist.“

  1. MOHAMMAD, HERZOPERATION (2011)

    Mohammad litt an einer Isthmusstenose und einem Ventrikelseptumdefekt, der einen Herzkathetereingriff und eine Operation mit Herz-Lungen-Maschine dringend erforderlich machte. Der lebensnotwendige Eingriff wurde im Deutschen Herzzentrum Berlin am 20.10.2011 durchgeführt.

    Der Vierjährige hat die schwere Operation gut überstanden und wurde nach einigen Tagen

    stationärem Aufenthalt wieder in sein Heimatland Afghanistan zurückgebracht, wo ihn sein Vater überglücklich am Flughafen in die Arme schloss.

    Die Operation finanzierten wir gemeinsam mit der Franz Beckenbauer-Stiftung und den Vereinen Bild hilft e. V. „Ein Herz für Kinder“, Bobbelsche Friends e. V., Aktion Hilfe für Kinder e. V. und Kinder brauchen uns e. V.

  1. HANNAH, HERZOPERATION (2008)

    Eines unserer ersten Hilfsprojekte war die Operation der kleinen Hannah aus Ghana. Im Winter 2008 wurde die Sechsjährige, die mit einem schweren Defekt in der Scheidewand zwischen den Herzkammern geboren wurde, im Herzzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover operiert.

    Ohne diesen Eingriff wäre die Lebenserwartung der Kleinen äußerst gering geblieben.

    Bis heute steht Gerald in engem Kontakt mit Hannah, die dank des Eingriffs nun ein gesundes Leben führen kann.

    Durch Spenden finanzierten wir den Transport, die Operation des Mädchens und die Nachsorge.